Neue französisch-britische Brüderlichkeit
Sarkozy spricht mit Brown über Atom-Kooperation

Nach dem glamourösen Auftakt seines Staatsbesuches in Großbritannien ist der französische Präsident Nicolas Sarkozy am Donnerstag von Premierminister Gordon Brown in der Downing Street empfangen worden. Die Themen des Gipfeltreffens reichen von der Kooperation bei der Bekämpfung illegaler Einwanderung bis hin zum Kampf gegen den Terrorismus und zur Verstärkung des Militäreinsatzes gegen die Taliban-Extremisten in Afghanistan.

HB LONDON. Bei dem Gipfeltreffen wollen die beiden Staatschefs ein Abkommen über eine verstärkte Kooperation bei der Entwicklung und beim Bau von Atomkraftwerken unterzeichnen. Die Themen des Staatsbesuchs reichen von der Kooperation bei der Bekämpfung illegaler Einwanderung bis hin zum Kampf gegen den Terrorismus und zur Verstärkung des Militäreinsatzes gegen die Taliban-Extremisten in Afghanistan. Brown und Sarkozy hatten am Mittwoch den Wunsch bekräftigt, die französisch-britischen Beziehungen auf eine neue Stufe zu heben. Vor beiden Kammern des britischen Parlaments hatte Sarkozy erklärt, er wünsche sich eine „neue französisch-britische Brüderlichkeit für das 21. Jahrhundert“.

Sarkozy und seine Frau wurden am Vormittag im königlichen Residenzschloss Windsor von Queen Elizabeth II. und deren Gatten Prinz Philip verabschiedet. Carla Sarkozy, die seit Beginn des Staatsbesuches die Aufmerksamkeit sämtlicher britischer Medien auf sich zieht, trifft sich derweil mit Browns Gattin Sarah zu einem Benefiz-Lunch. Mit der Wohltätigkeitsveranstaltung unterstützen die beiden First Ladies eine Initiative zugunsten schwangerer Frauen in armen Ländern.

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