Neue Kämpfe in Falludscha
Iraks Übergangsregierung erwartet neue Gewaltakte

Mit einem Andauern der Gewalt rechnet die Übergangsregierung im Irak nach der blutigen Anschlagserie vom Donnerstag. Die Polizei könne ohne Mithilfe der Bevölkerung nichts ausrichten gegen die Angriffe.

HB BADGAD/KAIRO. „Wir erwarten, dass es noch viele Angriffe geben wird“, sagte Innenminister Falah el Nakuib am Freitag in Bagdad. Bei der Anschlagserie am Donnerstag waren rund 100 Menschen, darunter viele Polizisten, getötet worden. Am Freitag überfielen Aufständische erneut eine Polizeistation nahe der Stadt Bakuba und töteten drei Beamte. Auch in der Aufständischen-Hochburg Falludscha flammten die Kämpfe wieder auf.

Zur Effizienz der irakischen Polizeikräfte sagte Innenminister Nakuib: „Die Polizei kann nichts ausrichten, wenn die Bevölkerung nicht mitarbeitet.“ Jeder, der von einem geplanten Angriff wisse, müsse die Behörden informieren. Ministerpräsident Ijad Allawi hatte die Gewaltwelle am Donnerstag als „vereinzelte Zwischenfälle“ bezeichnet,...

 
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