Nigeria
Ein Land versinkt im Chaos

In zwei Monaten wählt Nigeria – doch das Land ist tief gespalten. Denn von den Ölexporten profitieren nur wenige. Vor allem der Norden ist bitter arm – der Nährboden für die Terrororganisation Boko Haram.

KapstadtWenn es um große Versprechungen geht, sind Nigerias Politiker nicht zu schlagen. An guten Vorsätzen und wortreichen Ankündigungen hat es in dem westafrikanischen Öl-Staat noch nie gefehlt. Auch jetzt, knapp zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen im Februar und im Anschluss an eine besonders blutige Anschlagsserie, soll sich die Lage im Land trotz der aus dem Ruder gelaufenen Gewalt mal wieder zum Besseren wenden: Finanzministerin Ngozi Okonjo-Iweala, die seit langem die internationalen Medien für das schlechte Image ihres Landes verantwortlich macht, ist jedenfalls überzeugt davon, dass Nigeria seine vielen Probleme „doch noch irgendwie in den Griff kriegt“. Und auch Präsident...

 
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