OECD-Chef Ángel Gurría
„Die Weltwirtschaft steckt in der Krise“

PremiumWegen des geringen Wachstums der Weltwirtschaft neigen Regierungen dazu, ihre Märkte abzuschotten, sagt der Chef der OECD im Interview. Dabei schade genau das. Für mehr Wachstum solle auch Deutschland etwas tun.

Am jährlichen Treffen der internationalen Finanz- und Handelsorganisationen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt am Montag auch Ángel Gurría teil. Der Mexikaner ist seit 2006 Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Gurría sieht den Ursprung für die wirtschaftliche Abschottung vieler Länder nicht erst in der Präsidentschaft Donald Trumps.

Herr Gurría, es deutet derzeit vieles darauf hin, dass die USA zu neuen protektionistischen Maßnahmen greifen wollen. Machen Sie sich Sorgen um den freien Handel? 
Die OECD hat in einer Analyse bei den G20-Staaten insgesamt 1 400 protektionistische Maßnahmen festgestellt. Es geht also nicht nur allein um die USA. Im...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%