ÖVP-Minister
Österreich ermahnt EU zur Einhaltung der Sparziele

Frankreich und Italien wollen schon länger mehr Flexibilität bei den Sparzielen. Kritik daran kommt jetzt auch noch aus Österreich. Durch ein Aufweichen des Stabilitätspakts würde die Krise nur noch mehr verschärft.

WienDer neue österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) pocht trotz des Wirtschaftsabschwungs in Europa auf eine Einhaltung der Sparziele.

Die EU-Länder müssten sich an die vereinbarte Defizit-Obergrenze von drei Prozent halten, sagte er in einem Interview des Nachrichtenmagazins „News“ vom Donnerstag. „Der Stabilitätspakt ist nicht antastbar. Machte man diesen auf, wird die Krise noch größer. Ginge man von der 3-Prozent-Grenze weg, würde das gemeinsame EU-Ziel von ausgeglichenen Haushalten und der Währungsstabilität nie erreicht.“

Wegen der dahindümpelnden Konjunktur kämpft derzeit etwa Frankreich damit, das EU-weite Ziel einzuhalten: Das Land hatte zuletzt für 2014 ein Defizit von 3,8 und für 2015...

 
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