Offene Reformen
Griechenland muss noch auf neue Milliardenhilfen warten

Zwei Reformpakete muss Griechenlands Regierung noch verabschieden, bevor das Land mit neuen Milliarden aus dem dritten Rettungspaket rechnen kann. Derweil überprüft die EZB die Banken des Landes.

BrüsselDas krisengeschüttelte Griechenland muss noch auf neue Milliardenzahlungen aus dem dritten Rettungsprogramm warten. Bevor die restlichen drei Milliarden Euro aus der ersten Kreditrate fließen könnten, müssten zwei umfangreiche Pakete mit Reformen auf den Weg gebracht werden, berichteten EU-Diplomaten am Donnerstag in Brüssel.

Griechenland hatte von den Europartnern im August einen neues Hilfsprogramm von bis zu 86 Milliarden Euro erhalten, um eine Staatspleite abzuwenden. 13 Milliarden Euro wurden bereits von Eurorettungsschirm ESM an Athen ausgezahlt.

Zur Bankensanierung sind separat 10 Milliarden Euro auf einem ESM-Sonderkonto reserviert. Die Europäische Zentralbank (EZB) überprüft zur Zeit noch die Geldhäuser in Griechenland – laut Diplomaten sollen Ergebnisse noch in diesem Monat vorliegen. Vor Abschluss können Hilfsgelder für die Banken nicht fließen. Die Euro-Finanzminister werden am Montag über das griechische Programm beraten.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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