Paris und Athen im Fokus
Die große Angst vor dem Euro-Beben

Der Wahlausgang in Frankreich und Griechenland verheißt nichts Gutes. Ökonomen fürchten, dass sich eine gefährliche Spar- und Reformmüdigkeit breitmacht. Ein Experte sieht gar Merkel mit ihrer Euro-Politik gescheitert.

BerlinDie Zeichen stehen nicht gut für den Euro. In Frankreich hat der künftige Präsident Francois Hollande einen Kurs angekündigt, der stärker auf staatliche Ausgabenprogramme als auf neue Einsparungen setzt. In Griechenland sind die Verfechter des Sparkurses richtig abgestraft worden. Konservative und Sozialdemokraten haben die Mehrheit im Parlament verloren.

In den Niederlanden, wo demnächst ein neues Parlament gewählt, droht ebenfalls ein Abweichen vom Sparkurs. Angesichts plötzlicher Finanzprobleme bei Deutschlands westlichem Nachbarn ist unklar, ob der Bundesregierung nicht einer der wenigen wichtigen Verbündeten beim Pochen auf eine energische Sparpolitik in den EU-Staaten abhandenkommen wird. Und konservative Regierungschefs wie der Spanier Mariano...

 
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