Parlamentswahl in Albanien
Das Problemkind will erwachsen werden

Korruption, gegängelte Justiz und Medien sowie politische Gewalt im Inneren. Albanien ist ein Epizentrum von Krisen. Nun soll es eine Parlamentswahl in ruhigere Fahrwasser geleiten.

Tirana Um ein Haar hätte die Parlamentswahl ohne die Opposition stattgefunden. Die wollte mit ihrem Boykott die Regierung des Sozialisten Edi Rama zwingen zurückzutreten. Erst in allerletzter Minute halfen die Vermittlung des EU-Parlaments und massiver Druck der USA, dass die Abstimmung doch stattfinden kann - wenn auch um eine Woche verschoben an diesem Sonntag.

Rama spielt mit hohem persönlichen Einsatz. Er will aus der Politik ausscheiden, wenn seine Sozialisten keinen Sieg schaffen. „Die Wahlen sind ein Scheideweg“ für das Balkanland, begründete der Parteichef seine Sicht in dieser Woche. Seine Partei wolle die - bisher nicht funktionierenden - staatlichen Institutionen und...

 
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