Pentagon: Allein die Verlängerung der Truppen-Präsenz kostet weitere 700 Millionen Dollar
US-Kongress befürchtet neue Kostenlawine für Irak-Einsatz

Zusätzliche Kosten für den Irak-Krieg könnten den innenpolitischen Druck auf die US-Regierung bald weiter erhöhen. Der Chef der vereinten Generalstabschefs, Richard Myers, hat eingeräumt, „dass uns die Militäroperation im Irak mehr Geld kosten wird“. Allein 700 Mill. $ seien nötig, um die gerade beschlossene Verlängerung der Präsenz von 20  000 Soldaten am Golf zu finanzieren, sagte Myers vor dem Streitkräfteausschuss des Repräsentantenhauses.

HANDELSBLATT/bac WASHINGTON. Regierungssprecher Scott McClellan versuchte zwar mit dem Hinweis zu beschwichtigen, dass derzeit keine neuen Mittel gebraucht würden. Doch der Budget-Direktor des Weißen Hauses, Joshua Bolten, hatte bereits im Februar deutlich gemacht, dass die vom Kongress genehmigten 87 Mrd. $ nicht ausreichen würden. Die Obergrenze des zusätzlichen Finanzbedarfs für den Irak und Afghanistan im nächsten Jahr bezifferte Bolten auf 50 Mrd. $.

Das Haushaltsjahr 2005 beginnt am 1. Oktober. Doch bemüht sich die Regierung offensichtlich, das heikle Thema über den Termin der Präsidentschaftswahl am 2. November zu schieben. Immer mehr Kongressvertreter wittern jedoch dahinter eine Verzögerungstaktik. „Die Administration hat...

 
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