Petersburger Dialog-Leiter Pofalla
„Das hat die russische Seele verletzt“

PremiumViele Unternehmen leiden unter dem EU-Handelsverbot mit Russland. Im Interview spricht Bahn-Manager und Ex-Kanzleramtschef Ronald Pofalla über Fortschritte in der Ukraine-Krise und die Lockerung der Sanktionen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Staatspräsident Wladimir Putin schicken Grußbotschaften zum „Petersburger Dialog“ in Potsdam. Ex-Kanzleramtsminister Ronald Pofalla, 56, heute Manager der Deutschen Bahn, sieht darin einen „Ausdruck von Wertschätzung“ für die Plattform des zivilgesellschaftlichen Dialogs. Er leitet das erste Treffen von Vertretern deutscher und russischer Verbände seit 2013.

Herr Pofalla, welches politische Signal soll vom ersten „Petersburger Dialog“ seit der Krim-Krise ausgehen?
Die Zeiten mögen schwierig sein. Doch Russland und Deutschland suchen das Gespräch und führen den zivilgesellschaftlichen Austausch fort. Wir wollen als Petersburger Dialog in der schwierigsten Phase der deutsch-russischen Beziehungen seit 25 Jahren weiter miteinander reden.

 
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