Philippinen
Wirtschaft und Investoren fürchten Präsident Duterte

PremiumDer Drogenkrieg auf den Philippinen verschreckt Firmen und gefährdet den Handel. Dabei hätte der Gastgeber des Wirtschaftsgipfels von EU und Asean-Staaten eigentlich eine Erfolgsgeschichte zu erzählen.

BangkokAuf ein Ende des Blutvergießens unter Präsident Rodrigo Duterte macht der philippinische Polizeichef nur wenig Hoffnung. Nach heftiger Kritik an dem brutalen Antidrogeneinsatz, bei dem laut Menschenrechtsaktivisten binnen weniger Monate mehr als 7.000 mutmaßliche Kriminelle getötet worden waren, verkündete Ronald dela Rosa diese Woche eine neue Vorgabe für seine Beamten: Deren Arbeit solle künftig möglichst gewaltlos verlaufen, sagte er. „Aber es herrscht Krieg.“ Es werde deshalb womöglich nur etwas weniger blutig zugehen als bisher. Bereits einen Tag später wurden vier weitere mutmaßliche Drogendealer bei Polizeieinsätzen erschossen.

Internationale Investoren beobachten die Entwicklung mit Sorge. Um sie wollen die Philippinen an...

 
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