Politische Vergangenheit des Staatschefs unklar
USA arbeiten an Sanktionen gegen Iran

Die USA denken nach der jüngsten Eskalation im Streit um das iranische Atomprogramm über erste Konsequenzen nach. Während die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) am Dienstag über eine Resolution zu Iran beriet, erwägt Washington offenbar, dem neuen iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad die Einreise zur Uno-Vollversammlung Mitte September zu verweigern.

bac/mzi WASHINGTON/BERLIN. Iran hatte am Montag Teile seiner Atomanlage in Isfahan wieder in Betrieb genommen und damit den Streit verschärft. Russland forderte Teheran auf, den Betrieb umgehend wieder runterzufahren.

Es sei noch nicht entschieden, ob Irans Staatschef für New York ein Visum erhalte, teilte das US-Außenministerium mit. Man nehme die Berichte sehr ernst, dass „jemand in die Geiselnahme amerikanischer Bürger verwickelt war“, sagte Außenamtssprecher Adam Ereli. Ahmadinedschad war nach Darstellung der US-Regierung Mitglied der Studentengruppe, die 1979 die Geiselnahme in der Teheraner US-Botschaft organisiert hatte. Es wäre das erste Mal in der Geschichte der Uno, dass ein Staatschef von den...

 
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