Politisches Comeback
Sarkozys Träume platzen

Von Affären geplagt, von Parteifreunden verlassen: Nicolas Sarkozy hat kaum noch Chancen auf eine neue politische Karriere. Die für ihn gefährlichste Affäre ist dabei bislang noch nicht einmal vor Gericht gelandet.

ParisFrankreichs politische Klasse blamiert sich: Nach seiner Untersuchungshaft steht Ex-Präsident Nicolas Sarkozy nun unmittelbar vor einem Gerichtsverfahren. Bestätigt ein Richter, dass die Indizien der Ermittler für eine Anklage ausreichen, landet Sarkozy vor Gericht, wegen aktiver Korruption, Verletzung des Justizgeheimnisses und Beeinflussung von Amtsträgern.

Die Höchststrafe sind zehn Jahre Gefängnis und Aberkennung der bürgerlichen Rechte. Wird Sarko tatsächlich angeklagt, müsste er seine Hoffnungen auf den Vorsitz der bürgerlichen Partei UMP und eine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2017 wohl begraben. Sein Parteifreund und politischer Rivale Alain Juppé verteidigte ihn am Mittwoch nur lauwarm: „Für Sarkozy gilt die Unschuldsvermutung.“ Das klingt eher...

 
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