Posten-Blockade
Iraker ringen um neuen Präsidenten

Mehr als zweieinhalb Monate sind seit der Parlamentswahl im Irak vergangen. Noch immer sind die beiden höchsten politischen Ämter im Land nicht besetzt. Von der Blockade profitierten vor allem die Extremisten.

BagdadZwei Tage vor der nächsten Sitzung des Parlaments ringen die Iraker um den neuen Präsidenten des Landes. Er muss nach einem informellen Abkommen der Parteien ein Kurde sein. Die führende kurdische Partei PUK sei jedoch gespalten in der Frage, wer das Amt übernehmen solle, berichtete die kurdische Nachrichtenseite Rudaw am Montag. Das Parlament soll den neuen Staatschef eigentlich in der Sitzung an diesem Mittwoch bestimmen.

Erst wenn der Posten besetzt ist, kann ein neuer Ministerpräsident gewählt und damit die seit Wochen anhaltende politische Blockade gelöst werden. Schiiten, Sunniten und Kurden streiten sich darum, wer Regierungschef werden soll.

Der Schiit...

 
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