Präsidentschaftswahl in Frankreich
Der Vorsprung für Sarkozy wächst

In gut einer Woche wählen die Franzosen einen neuen Präsidenten. Die Sozialistin Ségolène Royal könnte die erste Frau auf diesem Posten sein. Doch ihr stärkster Konkurrent Nicolas Sarkozy hängt sie in den Umfragen zum ersten Wahlgang immer mehr ab.

HB PARIS. Gut eine Woche vor der französischen Präsidentenwahl baut der konservative Ex-Innenminister Nicolas Sarkozy seinen Vorsprung in den Umfragen aus. Nach einer am Freitag veröffentlichten Erhebung von Ipsos/Dell kann Sarkozy im ersten Wahlgang mit 30 Prozent der Stimmen (+0,5) die Sozialistin Ségolène Royal mit unverändert 24 Prozent klar hinter sich lassen. Der Zentrumskandidat François Bayrou (UDF) verliert 0,5 Prozentpunkte auf 18,5 Prozent.

Damit liegt Sarkozy in 101 der 102 Erhebungen seit dem 15. Januar vorn. Er erreicht dabei eine höhere Zustimmung als jeder andere Kandidat der Rechten seit 1981. Der Rechtsradikale Jean-Marie Le Pen (FN) fällt der jüngsten Erhebung zufolge im ersten Wahlgang um 0,5 Punkte auf 13,5 Prozent zurück. Weil viele Wähler Le Pens ihre Präferenz aber verbergen, ist sein Abschneiden für die Institute schwer kalkulierbar. Die Stichwahl ist für den 6. Mai angesetzt.

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