Premium Präsidentschaftswahlen Spaltung Tschechiens vertieft sich

Der EU-kritische und russlandfreundliche Staatspräsident Milos Zeman hat nach dem ersten Wahlgang die besten Wiederwahl-Chancen. Doch dem Land droht trotz einer positiven Wirtschaftsentwicklung eine Spaltung.
Das 73-jährige Staatsoberhaupt hat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit verfehlt. Doch der pro-russische und europakritische Staatspräsident Zeman hat bei der Stichwahl Ende Januar die besten Chancen auf eine Wiederwahl. Quelle: AP
Milos Zemane

Das 73-jährige Staatsoberhaupt hat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit verfehlt. Doch der pro-russische und europakritische Staatspräsident Zeman hat bei der Stichwahl Ende Januar die besten Chancen auf eine Wiederwahl.

(Foto: AP)

WienNach seinem Wahlsieg bei der ersten Runde der tschechischen Präsidentschaftswahlen an diesem Wochenende hat sich Milos Zeman gegenüber seinen Konkurrenten Jiri Drahos großzügig gegeben. „Herr Drahos hat gesagt, er würde mich gerne von Angesicht zu Angesicht treffen. Dem komme ich gerne nach“, sagte das 73-jährige Staatsoberhaupt generös, obwohl er im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit verfehlte.

Noch im Wahlkampf hatte der pro-russische und europakritische Zeman einen direkten Schlagabtausch mit dem parteilosen Chemieprofessor vermieden – aus gutem Grund. Denn der frühere tschechische Ministerpräsident fürchtet einen knappen Ausgang oder gar eine Wahlniederlage.

 
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