Protektionismus
Die G20-Staaten schotten sich ab

PremiumKanzlerin Merkel will im Kreis der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer gegen Protektionismus kämpfen. Tatsächlich werden immer neue Handelshemmnisse geschaffen. 2016 gibt es mehr Schutzmaßnahmen als je zuvor.

BerlinEs ist eine zentrale Forderung in der G20-Agenda von Angela Merkel: „Die Wohlstandsgewinne der Globalisierung dürfen nicht durch Abschottung und Protektionismus zurückgedreht werden.“ Auf diese Zusage will die Kanzlerin ihre Kollegen aus den führenden Industrie- und Schwellenländern nicht nur beim Weltwirtschaftsgipfel Anfang Juli in Hamburg einschwören. Doch selbst wenn das gelingt, wären Zweifel an der Glaubwürdigkeit ihres Bekenntnisses angebracht. Traditionell beschwören die G20-Staaten die Vorteile des Freihandels – um nach ihren Treffen zu Hause oft das Gegenteil zu tun: Die Zahl der Handelshemmnisse, die nach der Finanzkrise 2008 von der G20 eingeführt wurden, hat 2016 einen Höchststand erreicht....

 
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