Protest gegen Ölpreis
LKW-Streik treibt Spanien ins Chaos

Tankstellen ohne Sprit, Hamsterkäufe und ein Toter. Seit in Spanien die LKW-Fahrer streiken, geht von Marbella bis Madrid nichts mehr. Hintergrund der Auseinandersetzung: Der gestiegene Ölpreis verschärft den Wettbewerb zwischen Spaniens kleinen Spediteuren.

MADRID. Ein Todesfall, ein Lastwagenfahrer mit schweren Verbrennungen, leere Regale in den Supermärkten und viele geschlossene Tankstellen - das ist die Bilanz am dritten Tag des Lastwagenstreiks in Spanien. Der Transportverband Fenadismer, der etwa 18 Prozent des Straßentransportsektors und dabei vor allem kleine und Kleinstunternehmen vertritt, fordert angesichts des exorbitanten Preisanstiegs für Diesel staatliche Mindesttarife im Straßentransport. Dies lehnt die Regierung jedoch kategorisch ab. Für eine solche Maßnahme gebe es "in einer Marktwirtschaft keinerlei legale Basis", erklärte Verkehrsministerin Magdalena Álvarez.

Hintergrund des Streiks sind zum einen die starken Ölpreisanstiege, zum anderen "ein starkes Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, denn der...

 
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