Reaktion auf Terroranschläge
EU-Parlament verschärft Waffenrecht

Als Reaktion auf die vergangenen Terroranschläge in Europa hat das EU-Parlament in Straßburg eine Verschärfung des Waffenrechts beschlossen. Die nationalen Parlamente müssen ebenfalls noch ihre Zustimmung geben.
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StraßburgDie EU-Abgeordneten haben eine Verschärfung des Waffenrechts verabschiedet. Sie stimmten am Dienstag in Straßburg einer lange umkämpften Richtlinie zu, mit der Europa ausdrücklich auch auf jüngste Terroranschläge reagiert. Die Mitgliedstaaten müssen damit künftig kontrollieren, ob umgebaute Versionen ursprünglich scharfer Waffen tatsächlich dauerhaft unbrauchbar gemacht wurden.

Legal verwendet werden solche Waffen etwa für Filmaufnahmen oder Theaterinszenierungen. Daneben werden halbautomatische Waffen mit vergleichsweise großen Magazinen verboten. Die Staaten müssen den neuen Regeln noch offiziell zustimmen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Das wird hier in der Schweiz sehr negativ aufgenommen. Die Schweiz ist zwar nicht in der EU aber Teil des Schengen Abkommens. Die Schweiz ist ein freies Land und so ist auch der Waffenbesitz wesentlich freier als in manchen anderen Staaten wie Nordkorea, oder Deutschland.

    Beispielsweise können die Schweizer Wehrpflichtigen ihr Gewehr während der Dienstzeit nach Hause nehmen und nach Ende der Dienstzeit erwerben. Diese Waffen haben dann grosse Magazinkapazitäten und fallen unter das verschärfte Waffenrecht.

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