Reaktionen auf Gaddafis Tod
„Der Weg ist frei für einen Neuanfang in Frieden“

Aus ihrer Erleichterung über den Tod des libyschen Diktators Gaddafi machen Politiker weltweit keinen Hehl. Doch Kritiker versetzen der Freude einen Dämpfer: Der politische Umbruch in Libyen ist noch lange nicht vollendet.
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Berlin, Moskau, ParisDie weltweite politische Führungsriege ist sich einig: Der Tod Gaddafis ist ein Wendepunkt für Libyen. An die Stelle des Diktators muss jetzt die Demokratie treten.

„Dieser Tag setzt einen Schlusspunkt unter das Regime Gaddafi“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstagabend in Berlin. „Damit geht ein blutiger Krieg zu Ende, den Gaddafi gegen sein eigenes Volk geführt hat. Der Weg ist nun endgültig frei für einen politischen Neuanfang in Frieden.“ Deutschland sei darüber „sehr froh“.

Merkel forderte den libyschen Übergangsrat auf, nun weitere Schritte in Richtung Demokratie zu gehen. Die bisherigen Errungenschaften des „Arabischen Frühlings“ müssten unumkehrbar werden. Deutschland werde Libyen auf dem Weg zu Demokratie, Rechtstaatlichkeit und nationaler Versöhnung unterstützen.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) verwies darauf, dass die Bundesregierung Libyen heute schon beim Wiederaufbau hilft. Als Beispiel nannte er die Versorgung von mehr als 40 libyschen Verletzten, die seit dieser Woche in deutschen Krankenhäusern versorgt werden.

Aus Nicolas Sarkozys Amt heißt es, es gelte jetzt, ein demokratisches System in dem nordafrikanischen Land aufzubauen, in dem alle Bewohner ihren Platz fänden und die fundamentalen Rechte gesichert seien. „Für das libysche Volk öffnet sich ein neues Kapitel, das der Versöhnung in Einheit und Freiheit“, heißt es in der Erklärung weiter.

Auch Russland hofft nun auf Frieden in dem nordafrikanischen Land. Kremlchef Dmitri Medwedew forderte die Vertreter des Übergangsrates und der verschiedenen Stämme zu einer Einigung über die künftige Regierung auf. „Libyen muss ein moderner demokratischer Staat werden“, sagte Medwedew am Donnerstag bei einem Treffen mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte in Moskau nach Angaben der Agentur Itar-Tass. Zu diesem Zeitpunkt ging der Kremlchef noch von einer Gefangennahme Gaddafis aus.

Allerdings gab es auch kritische Stimmen in Moskau. Der Tod Gaddafis werde die Situation in Libyen nicht radikal ändern, sagte Medwedews Sondergesandter Michail Margelow, der mehrmals die Region bereist hatte. „Bis zum Ende der Krise ist es noch ein weiter Weg.“ Auch ohne Gaddafi sei ein Guerilla-Krieg in Libyen weiterhin möglich, warnte Margelow. „Das heutige Problem Libyens ist nicht die Frage nach Leben oder Tod Gaddafis. Es ist das Problem der Konsolidierung der breitgefächerten libyschen Gesellschaft und der Stärkung der Streitkräfte.“

Der britische Premierminister David Cameron hat dem libyschen Volk weiter Unterstützung zugesagt. „Ich bin stolz auf die Rolle, die Großbritannien dabei gespielt hat“, sagte er mit Blick auf den Sturz des Gaddafi-Regimes. Cameron erinnerte zugleich an dessen Opfer.

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Gaddafis Tod ist noch nicht das Ende der Geschichte

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  • Wenn man die Bilder vom zu Brei schlagen Gadaffis im Internet sieht und dazu die Überschriften unserer Systemmedien liest, dann kann man eigentlich nicht umhinkommen sich zu fragen: Haben wir überhaupt schon mal von den Medien die Wahrheit erfahren?

  • http://www.youtube.com/watch?v=1UEO2rP9no4&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=FHYtjs163vE&feature=related


    Verbrecher wird von Rebellen und NATO-Verbrechern ermordet.

    Ein neues Verbrecher Regime ersetzt das alte, mit Hilfe von NATO-Verbrechern welche sich schon mal wie Sarkozy und Konsorten, die neuen Öl Quellen sichern.

  • Ja nur ekelerregend diese Systempresse,
    Lügen und Vertuschen.
    Von EU und Euro Propaganda angefangen und auch widerwärtigen Mord und Totschlag so umzudeuten, daß noch eine systemkonforme Schlagzeile herauskommt.
    Widerliche Heuchelei.

    Gadaffi ist ermordet worden und das auf widerwärtigste und menschenverachtende Art und Weise.

    Eine wahrhaft erbärmliche Grundlage für einen Neuanfang und Frieden.

    Der Autor des Artikels soll sich mal auf seinen Geisteszustand untersuchen lassen.

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