Reaktionen aus dem Ausland
Assad frohlockt über Umsturz in Ägypten

Das ägyptische Militär hat den bisherigen Präsidenten Mohammed Mursi entmachtet und die Verfassung des Landes außer Kraft gesetzt. Politiker in aller Welt - von Assad bis Obama - nehmen die Nachricht unterschiedlich auf.
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Damaskus/Riad/London/Paris/Washington/Berlin/New YorkDer syrische Präsident Baschar Assad hat den Sturz des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi als Ende des „politischen Islams“ bezeichnet. Assad, selbst im eigenen Land mit einem Aufstand gegen seine Herrschaft konfrontiert, sagte in einem Interview mit der syrischen Zeitung „Al Thaura“, die Ägypter hätten die „Lügen“ der Muslimbruderschaft aufgedeckt.

„Was in Ägypten passiert ist, ist der Sturz des sogenannten politischen Islams“, wurde Assad in dem auf der Facebook-Seite des Präsidialamts vorab veröffentlichten Interview am Mittwochabend zitiert. „Das ist das Schicksal eines jeden in der Welt, der versucht, Religion für politische oder Gruppeninteressen zu benutzen.“

Vor der Entmachtung hatte die syrische Regierung Mursi zum Rücktritt aufgefordert. Informationsminister Omran al-Subi erklärte, Ägypten könne die Krise nur überwinden, wenn Mursi akzeptiere, dass die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung ihn ablehne.

Al-Subi sagte vor Journalisten in Damaskus, Mursis Muslimbruderschaft sei eine „terroristische“ Organisation und ein „Werkzeug der USA“. Mursi hatte Syrien im Juni verärgert, als er die Beziehungen zu Damaskus kappte und die ägyptische Botschaft in der syrischen Hauptstadt schloss.

Ein Glückwunschtelegramm kam aus Saudi-Arabien. König Abdullah von Saudi-Arabien gratulierte der neuen Führung in Kairo zur Machtübernahme „an diesem entscheidenden Punkt der Geschichte“.

„Gott möge Ihnen helfen, die Verantwortung zu tragen, die auf ihren Schultern liegt, um die Hoffnungen ... des ägyptischen Volkes zu erfüllen“, schrieb der König in einem in der Nacht zum Donnerstag von der staatlichen Nachrichtenagentur SPA veröffentlichtem Glückwunschtelegramm an bisherigen Präsidenten des ägyptischen Verfassungsgerichts, Adli Mansur. Zugleich lobte der Monarch die „Weisheit und Vermittlung“ des ägyptischen Militärs, das das Land „im entscheidenden Moment gerettet“ habe.

Zurückhaltender äußerte sich Großbritanniens Außenminister William Hague. Die Lage in Ägypten sei "ganz klar gefährlich", erklärte Hague in der Nacht zum Donnerstag. Er fordere alle Seiten auf, sich zurückzuhalten und Gewalt zu vermeiden. Großbritannien unterstütze keine Militärintervention als Weg zur Konfliktlösung in einem demokratischen System, betonte der Außenminister.

Alle Beteiligten seien nun aufgefordert, "die Führungskraft und Weitsicht zu zeigen, um den demokratischen Übergangsprozess in Ägypten wiederherzustellen und fortzusetzen", erklärte Hague. Es sei wichtig, dass der Wunsch der Bevölkerung nach raschem wirtschaftlichen und politischen Fortschritt gehört werde. Dazu gehörten rasche und faire Wahlen und eine von Zivilisten geführte Regierung.

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  • Komm, spiel im Straßenverkehr.

  • SIE haben offensichtlich keinen blassen Schimmer von dem, was Sie da schreiben!!!
    Das Christentum ist nie ein politisches System gewesen, der fast 1000 Jahre dauernde Mißbrauch der RKK, die übrigens nie eine christliche Kirche gewesen ist, sondern sich lediglich diesen Anstrich gegeben hat, ist kein Beweis dafür.
    Im Gegenteil: die RKK stützt die Ausbreitung des Islam, wo sie nur kann. Scheingefechte wie die Würzburg-Rede sind nur Ablenkungsmanöver, Papst J-P.II hat den Koran geküßt (und damit die Authorität desselben für seine "Kirche" anerkannt), Ratzinger stand als Zeuge daneben.

    Jesus sagt:"Mein Reich ist nicht von dieser Welt". Eine Theokratie im mohammedanischen Sinne, die Mohammed schon zu Lebzeiten bereits als Vorbild installiert hat, können Sie weder aus den Worten Jesu noch aus der gesamten Bibel entnehmen. Selbst zu theokratischen AT-Zeiten gab es keine Zwangsjudaisierung der Nichtjuden!!
    Die "Zwangschristianisierung" was in Wirklichkeit eine Zwangskatholisierung, ganz nach dem Vorbild Mohammeds und wie es heute in den islamischen Theokratien mit den Kuffar üblich ist, und nicht nach dem Vorbild Jesu.

    Ein "islamischer Luther" würde heutzutage wie damals Luther selbst für vogelfrei erklärt und es wäre eine Ehre für jeden gläubigen Mohammedaner, diesem öffentlich und zur Abschreckung für alle anderen Abtrünnigen vor laufenden Kameras die Kehle durchzuschneiden [wie es der Papst z.B.in Konstanz mit Huss gemacht hat (verbrannt) und mit Luther vorhatte (Junker-Jörg Episode)].
    Die aktuellen Beispiele Rushdie, Westergaard, van Gogh sollten wohl fürs Erste ausreichend sein.

    Wenn sie jetzt sagen, auch die RKK wurde in Europa zurechtgestutzt - Pech gehabt. Es waren Bibeltreue, die das in Gang gesetzt haben, keine Säkularen. Die sind erst später auf den Zug aufgesprungen, als sie von den Bibeltreuen nichts mehr zu befürchten hatten.

  • Na, dann sehen Sie mal zurück, wo der christliche Westen im Jahr 1300 seiner eigenen Zeitrechnung war.

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