Rechter Koalitionspartner erstarkt
Finnland steuert auf Regierungskrise zu

Finnland stehen turbulente Zeiten bevor: Nach der Wahl des Rechtsaußen Jussi Halla-Aho zum neuen Vorsitzenden der rechtspopulistischen Partei „Die Finnen“ droht in dem nordeuropäischen Land eine Regierungskrise.

StockholmDer 46-jährige Halla-Aho setzte sich am Wochenende mit 949 zu 629 Stimmen gegen seinen Rivalen Sampo Terho auf einem Sonderparteitag durch und tritt die Nachfolge von Außenminister Timo Soini an. Soini hatte die Partei 1995 gegründet und über 20 Jahre lang geführt und vor Kurzem angekündigt, nicht wieder für den Vorsitz zu kandidieren. Er will aber finnischer Außenminister bleiben.


Die Mitte-Rechts-Koalition aus Konservativen, der Zentrumspartei und der Partei „Die Finnen“ (früher „Wahre Finnen“) steuert nach der Wahl von Halla-Aho auf eine Regierungskrise zu, die in vorgezogenen Neuwahlen münden kann. Der Grund: Während Soini dem eher gemäßigten Flügel der Partei...

 
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