Rede vor der UN
Obama erteilt Palästinensern eine Abfuhr

Präsident Barack Obama legt vor der UN einen geschmeidigen Auftritt hin - doch für die Palästinenser ist seine Rede ein herber Dämpfer.
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New YorkUS-Präsident Barack Obama hat Israel und die Palästinenser zu einem neuen Kraftakt für einen Frieden im Nahen Osten aufgefordert. Beide Seiten sollten dabei mehr Kompromissbereitschaft zeigen, sagte Obama zum Auftakt der UN-Generaldebatte am Mittwoch in New York.

Dem Vorstoß der Palästinenser zur Anerkennung eines eigenen Staates in den Vereinten Nationen erteilte der US-Präsident erneut eine klare Absage. „Echter Frieden kann ausschließlich von Israelis und Palästinensern erzielt werden“, sagte er. Obama betonte dabei das Sicherheitsbedürfnis Israels, aber auch das Recht der Palästinenser auf ihren Staat.

Zugleich plädierte Obama für Sanktionen des Weltsicherheitsrates gegen Syrien. „Wir müssen mit einer Stimme sprechen. Es gibt keine Entschuldigung für Untätigkeit.“

Bundesaußenminister Guido Westerwelle begrüßte den Appell von Obama. „Auch wir sind der Überzeugung, dass wir eine Zwei-Staaten-Lösung auf dem Verhandlungsweg erreichen sollten“, sagte Westerwelle. „Einen dauerhaften Frieden wird es über Verhandlungen geben und nicht über Konfrontationen.“

Die größte Generaldebatte in der 66-jährigen Geschichte der Vereinten Nationen dauert eine Woche. 200 Redner stehen auf der Liste, 193 Staaten nehmen teil. Westerwelle spricht erst am Montag. Mit der brasilianischen Staatspräsidentin Dilma Rousseff eröffnete erstmals eine Frau die Debatte.

Kommentare zu " Rede vor der UN: Obama erteilt Palästinensern eine Abfuhr"

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  • Recht so !!!

    Auf diese art lässt sich weder Frieden verwirklichen noch den Palästinensern ein eigener Staat schaffen .

    Abbas wird um Verhandlungen nicht herum kommen , Netanjahu hat ihm bereits welche angeboten .

  • Recht_Für_alle: Ihr Name soll doch wohl nur für Sie gelten. Schnauze. Sie suchen sich doch auch wieder nur den "Teil" der "Juden" aus, der IHNEN wert ist, verachtet zu werden. Jetzt sind es die "Konvertiten". Wie albern sind Sie denn?

  • Ihre Kommentare sind doch genauso ekelhaft und einseitig. Also fassen Sie sich mal selbst an die Nase. Einige Kommentare gegen "die" Juden finde ich allerdings auch nicht okay, zumal die israelische Rechte kaum noch aus wirklichen Juden besteht, die meisten sind osteuropäische Konvertiten. Aber der hier und anderwo verbreitete Rassismus gegen die Palästinenser, von denen viele mehr jüdisches Blut in ihren Adern haben als mancher Israeli, finde ich genauso zum Abschütteln. Also Spielregeln beachten und sachlich bleiben. Sie sind das nicht, und intellektuell stumpf ist Ihr Messer auch.

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