Premium Reform der Euro-Zone Die EU bremst ihre Visionäre

Die Mehrheit der EU-Regierungschefs will von einer schnellen Vertiefung der Währungsunion nichts wissen – eine Absage nicht nur an Kommissionschef Juncker, sondern auch an Frankreichs Präsident Macron.
Unterschiedliche Reform-Vorstellungen. Quelle: Reuters
EU-Präsidenten Juncker und Tusk

Unterschiedliche Reform-Vorstellungen.

(Foto: Reuters)

BrüsselEin Euro-Finanzminister, ein Euro-Zonen-Budget, ein Europäischer Währungsfonds: So viel Reformehrgeiz wie dieses Jahr war selten in der noch jungen Geschichte der Währungsunion. Erst rüttelte Frankreichs neuer Staatschef die müde gewordenen Euro-Staaten wach, dann legte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker kräftig nach.

Die Zeit der europapolitischen Visionen hat kaum angefangen, da scheint sie schon wieder vorbei zu sein. Am kommenden Freitag beschließen 27 EU-Regierungschefs einen Reform-Fahrplan für die Euro-Zone. Die hochfliegenden Pläne von Macron und Juncker spielen darin fast keine Rolle. Statt weit in die Zukunft zu schauen, fährt die EU lieber auf Sicht.

 

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