Regionalwahlen in Spanien
Wahlschlappe bringt Zapatero in Bedrängnis

Historisches Debakel für die spanischen Sozialisten: Die PSOE verzeichnet bei Regional- und Kommunalwahlen das schlechteste Ergebnis der jüngeren Geschichte. Dennoch lehnt der sozialistische Regierungschef Rodríguez Zapatero Neuwahlen ab.

Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero gerät zunehmend in Bedrängnis. Seit einer Woche demonstrieren Zehntausende vor allem junge Spanier gegen die hohe Arbeitslosigkeit und die Sparpolitik der Regierung. Bei Regional- und Kommunalwahlen erlitten Zapateros Sozialisten (PSOE) am Sonntag zudem ein historisches Debakel.

Sie verzeichneten das schlechteste Ergebnis der jüngeren spanischen Geschichte und kamen nach vorläufigen Ergebnissen nur auf 27,8 Prozent der Wählerstimmen. Die konservative Volkspartei (PP) gewann 37,6 Prozent und verdrängte die Sozialisten sogar in traditionellen PSOE-Hochburgen von der Macht.

Zapatero gratulierte der PP von Oppositionsführer Mariano Rajoy in der Nacht zum Montag zum Wahlerfolg, lehnte aber deren Forderung nach...

 
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