Reisebranche schließt negative Folgen nicht aus
Deutsch-italienische Spannungen etwas entschärft

Der Reiseveranstalterverband DRV schließt negative Folgen des deutsch-italienischen Streits nicht völlig aus. „Diese Äußerungen sind voll daneben und ärgerlich für den Italien-Tourismus“, sagte DRV-Sprecher Christian Boergen.

Reuters BERLIN. Die Bundesregierung habe „mit Befriedigung“ zur Kenntnis genommen, dass sich Italiens Außenminister Franco Frattini und Industrieminister Antonio Marzano „von den inakzeptablen Pauschalbeleidigungen deutscher Touristen“ distanziert hätten, erklärte Regierungssprecher Bela Anda in Berlin. Staatssekretär Stefano Stefani, der deutsche Urlauber verunglimpft hatte, lehnte es indes ab, sich zu entschuldigen. Mehrere deutsche Politiker legten Stefani einen Rücktritt nahe.

Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi bedauerte unterdessen in einem Gespräch mit dem Präsidenten des Europaparlaments, Pat Cox, seine umstrittenen Nazi-Äußerungen über den deutschen Europa-Abgeordneten Martin Schulz (SPD) aus der vergangenen Woche. Die deutsche Reisebranche schloss negative Folgen der Spannungen nicht aus.

Anda: Minister-Erklärungen nicht...

 
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