Reputation der Türkei
Deutsch-türkische Unternehmer fürchten das Verfassungsreferendum

Am 16. April entscheidet das türkische Volk, ob es in Zukunft in einem neuen Staatssystem leben möchte – mit deutlich mehr Macht für Recep Tayyip Erdogan. Deutsch-türkische Unternehmer beobachten die Wahl kritisch.

BerlinSerkan Ertugrul hat seinen türkischen Pass schon vor langer Zeit gegen den deutschen eingetauscht. Dementsprechend darf er beim türkischen Verfassungsreferendum nicht abstimmen. Die Auswirkungen spürt er dennoch: Er berät deutsche und türkische Unternehmen in der Türkei. Ein Unternehmen, das er berät, hat einen Investitionsstopp für die Türkei verhängt. „Bevor sie weiter in der Türkei investieren, warten sie das Ergebnis des Referendums ab. Je nach Wahlausgang wollen sie ihre Strategie noch einmal überdenken“, sagt Ertugrul.  

Insgesamt 89.000 türkischstämmige Unternehmer leben nach Angaben des Mediendienstes Integration in Deutschland. Viele von ihnen blicken mit Spannung auf das Verfassungsreferendum am 16....

 
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