Revolte in Ägypten
Mubaraks Abgang erschüttert den Nahen Osten

In Ägypten bringen sich Mubaraks Nachfolger schon in Stellung - doch die Schockwellen seines Rücktritts beginnen gerade erst, den Nahen Osten zu erschüttern: Die Massenproteste im Jemen verschärfen sich, ein neuer Konflikt zwischen der Hamas und der Palästinenserregierung zieht auf.

Kairo/Sanaa/RamallahNach dem Sturz von Präsident Husni Mubarak drängen jetzt ehemalige ägyptische Regierungsmitglieder an die Macht, die sich einst mit Mubarak überworfen hatten. Der ehemalige Vize-Außenminister Abdullah al-Aschal sagte der Zeitung "Al-Sharq Al-Awsat", er sehe sich als Kandidaten für die nächste Präsidentschaftswahl. Der Minister hatte seinen Posten 2003 unter Protest verlassen, weil sich Ägypten seiner Ansicht nach nicht eindeutig genug gegen die US-Invasion im Irak positioniert hatte.

Zuvor hatte bereits der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amre Mussa, seine Absicht zur Kandidatur für das höchste Amt erklärt. Er war von 1991 bis 2001 Außenminister Ägyptens. Mubarak soll ihn damals zur Liga...

 
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