Rüstungshilfe
Deutsche Panzer für Litauen

Luftraumüberwachung, gemeinsame Manöver: Die Bundeswehr unterstützt die baltischen Staaten bereits massiv. Nun kommen Panzerhaubitzen für Litauen hinzu, aus Angst vor dem übermächtigen russischen Nachbarn.
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VilniusAus Angst vor einer russischen Aggression will Litauen die Ausrüstung seiner Landstreitkräfte mit deutscher Hilfe verbessern. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sagte der litauischen Regierung die Lieferung von zwölf Panzerhaubitzen am Mittwoch bei ihrem Besuch Vilnius fest zu. Sie sollen aus den Beständen der Bundeswehr für etwa 15 Millionen Euro verkauft werden.

Hinzu kommen soll zudem ein passendes Führungs- und Waffeneinsatzsystem, das Steuerung und Beobachtung ermöglicht. „Das ist ein größeres Paket, das wir schnüren werden“, sagte die CDU-Politikerin. Die Details sollen nach Angaben beider Minister im Mai von Experten ausgehandelt werden.

Die Bundesregierung will auch die Lieferung von etwa 100 Transportpanzern aus Industriebeständen nach Litauen unterstützen. Ob diese aus Deutschland kommen werden, steht aber noch nicht fest. Im Gespräch ist der „Boxer“ der deutschen Unternehmen Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall.

Litauen rüstet seine Streitkräfte derzeit massiv auf. Nach einer Studie des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri hat das größte baltische Land seine Verteidigungsausgaben im vergangenen Jahr um 50 Prozent erhöht. Das ist die höchste Wachstumsrate in der Europäischen Union und der Nato. Litauen grenzt an die russische Exklave Kaliningrad und fühlt sich seit der russischen Annexion der Krim massiv von dem mächtigen Nachbarland bedroht.

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Deutsche Panzer für Litauen

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„Dauerhafte sichtbare Präsenz“

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  • Da werden die Russen jetzt richtig Angst bekommen von den ganzen zwölf deutschen Haubitzen.

  • Muß das sein?
    Ein klarer unfreundlicher Akt gegenüber Rußland und helfen kanns sowieso nicht.,
    Statts für Entspannung durch Gespräche zu suchen wird provoziert.
    Viel klüger wäre es, Rußland näher an Europa heranzuführen und einzubinden.
    Aber einer Verteidigungsministerin die aus der Bundeswehr eine "Krabbelgruppe" macht
    fehlt offensichtlich der geopolitische Background.
    Soll lieber mal dafür sorgen, dass unser überteuerter Wellnessverein odentlich -millitärisch-
    ausgerüstet wird ( Gewehre, Hubschrauber, Transportflugzeuge, Panzer etc.).
    Übrigens: eine Frauenquote bei der "kämpfenden" Truppe ist auch völlig daneben.

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