Premium Rüstungsindustrie Im mentalen Bunker

Waffenindustrie und Rüstungsgegner in Deutschland müssen sich über Exporte verständigen. Sie müssen miteinander ins Gespräch kommen, auch wenn die Abneigung unüberwindlich scheint. Ein Kommentar.
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel sollte gemeinsame Gespräche der Parteien forcieren. Quelle: Reuters
Soldat in Deckung

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel sollte gemeinsame Gespräche der Parteien forcieren.

(Foto: Reuters)

Für die Rüstungsindustrie stehen die Zeichen auf Wachstum – eigentlich. Seit Russland Teile der Ukraine annektiert hat und in Syrien ein erbarmungsloser Bürgerkrieg tobt, haben alle Nato-Staaten auf Aufrüstung umgeschaltet. Auch in Deutschland will die Große Koalition die Bundeswehr besser ausrüsten, und sie verspricht den EU-Partnern, mehr Verantwortung auch bei militärischen Missionen an den EU-Außengrenzen zu übernehmen. Für die Industrie kann das nur heißen: Es winken neue Aufträge.

 

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