Rumänien
Fälschungsvorwürfe überschatten Wahl

Nach der Wahl zweifelt die Opposition das Ergebnis an und prüft eine Neuauszählung der Stimmen: Rumänien stehen einmal mehr turbulente Zeiten ins Haus. Dabei benötigt das jüngste EU-Mitglied Stabilität, um an IWF-Gelder zu kommen. Die Landeswährung Leu und der rumänische Aktienmarkt gaben nach Basescus Sieg deutlich nach.

WARSCHAU. Rumäniens Opposition zweifelt die überraschende und sehr knappe Wiederwahl von Präsident Traian Basescu an und prüft eine Neuauszählung der Stimmen. Mit den neuen Wahlfälschungsvorwürfen stehen dem jüngsten EU-Mitglied nun turbulente Zeiten ins Haus. Die Landeswährung Leu und der rumänische Aktienmarkt gaben nach Basescus Sieg deutlich nach.

Tatsächlich braucht der Schwarzmeerstaat endlich Ruhe, damit eine neue Regierung die Auszahlung der dringend benötigten Hilfsmilliarden des Internationalen Währungsfonds (IWF) erwirken kann. Entgegen aller Wählerbefragungen nach der Stimmabgabe hatte der konservative Amtsinhaber laut dem gestern veröffentlichten vorläufigen amtlichen Endergebnis die Stichwahl gegen seinen sozialdemokratischen Herausforderer Mircea Geoana am Sonntag mit 50,33 Prozent gegen...

 
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