Rumäniens neuer Präsident in juristischen Schwierigkeiten
Klaus Iohannis muss vor oberstes Gericht

Wegen eines möglichen Interessenkonflikts muss Rumäniens neuer Präsidenten Klaus Iohannis sich vor dem oberste Gericht des Landes verantworten. Ihm droht ein dreijähriges Verbot, öffentliche Ämter auszuüben.
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BukarestRumäniens neugewählter Präsident Klaus Iohannis wird sich Anfang 2015 wegen eines möglichen Interessenkonflikts vor dem obersten Gericht des Landes verantworten müssen. Dem bisherigen Bürgermeister im siebenbürgischen Sibiu (Hermannstadt) droht in diesem zivilrechtlichen Verfahren ein Verbot, drei Jahre lang öffentliche Ämter auszuüben. Eine erste Instanz hatte ihn allerdings freigesprochen.

Iohannis hat als Bürgermeister seine Stadt in den Aktionärsversammlungen von zwei Firmen vertreten, deren Miteigentümer die Stadt ist. Rumäniens Nationale Agentur für Integrität (ANI) sieht darin einen gesetzeswidrigen Interessenkonflikt.

Der bürgerliche Iohannis war am 16. November zum Staatspräsidenten gewählt worden. Offiziell tritt er sein Amt am 22. Dezember an. Der Gerichtstermin wurde auf den 14. Januar 2015 festgelegt, wie am Dienstag mitgeteilt wurde.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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