Russisch-amerikanische Beziehung
Ein Chaospräsident inszeniert sich als Ordnungshüter

PremiumMoskau hat viel investiert, doch die geostrategische Rendite droht auszubleiben: Der US-Präsident ist unberechenbar. Das erkennen nun auch die Russen – und lassen es Trumps Außenminister Tillerson spüren. Eine Analyse.

Als Donald Trump zu später Stunde vor einem Fahnenspalier erschien und zum Sieg den rechten Daumen in die Höhe reckte, brach im Kreml Freude aus. Moskau hatte keine Mühen gescheut, um dem Außenseiter im US-Präsidentschaftswahlkampf zu helfen. Russische Cyberagenten hatten die Demokratische Partei und die Kampagne von Trumps Rivalin Hillary Clinton angegriffen, interne E-Mails gestohlen, sie der Enthüllungsplattform Wikileaks zugespielt, um mit einem medialen Dauerbeschuss maximalen Schaden anzurichten. Mission erfüllt.

Die Wahlnacht im November feierten „hochrangige russische Offizielle“ als geopolitischen Erfolg für Russland, so jedenfalls bilanzierten die gedemütigten Geheimdienste der USA. Schluss mit Demokratie-Export und Nato-Expansion, vorbei die...

 
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