Schaffung von Jobs
Troika erlaubt Irland Investitionen

Im Fall Irland ist die Troika offenbar von ihren bisherigen Forderungen abgerückt: Sie erlaubt der irischen Regierung einen Teil ihrer Privatisierungserlöse zu investieren und so Arbeitsplätze zu schaffen.

DublinDie irische Regierung hat von ihren öffentlichen Kreditgebern grünes Licht dafür erhalten, einen Teil ihrer Privatisierungserlöse zur Ankurbelung der Wirtschaft einzusetzen. Je nach Umfang der Gewinne dürfe das Geld nun auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen genutzt werden, sagte Ministerpräsident Enda Kenny am Sonntag in einem Fernsehinterview. Damit rückt die Troika der Geldgeber von Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) offenbar von ihrer bisherigen Forderung ab, dass Irland alle seine Erlöse aus der Privatisierung von Staatsunternehmen in die Schuldentilgung stecken muss.

Im Gegenzug für ein milliardenschweres Hilfsprogramm hatte die irische Regierung mit der Troika vereinbart, über Beteiligungsverkäufe zwei...

 
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