Schiitische Rebellengruppe
21 Tote bei Selbstmordanschlag im Jemen

Im Jemen sind nach Rebellenangaben 21 Menschen bei einem Selbstmordanschlag getötet worden. Unter den Opfern sollen auch Kinder sein. Kurz vor dem Anschlag war der Regierungschef auf Druck der Rebellen zurückgetreten.
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SanaaBei einem Selbstmordanschlag sind in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa nach Angaben der schiitischen Rebellen mindestens 21 Menschen getötet worden. Dutzende weitere Menschen seien verletzt worden, sagte ein Vertreter der Aufständischen am Donnerstag.

Ein Vertreter der Sicherheitskräfte hatte zunächst von mindestens zehn Toten gesprochen. Wie ein AFP-Fotograf berichtete, gab es auf einem zentralen Platz eine heftige Explosion. Am Tatort waren auch die leblosen Körper von vier Kindern zu sehen.

Noch wenige Stunden vor der Explosion hatte der vom jemenitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi ernannte Regierungschef Ahmed Awad bin Mubarak nach nur zwei Tagen seinen Rücktritt erklärt. Er beugte sich damit dem Druck der schiitischen Huthi-Rebellen, die vor zwei Wochen die Kontrolle in der Hauptstadt Sanaa übernommen hatten und seine Ernennung ablehnten.

Die Rebellenbewegung aus dem Norden des Landes fordert eine stärkere Beteiligung an der Macht.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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