Schlichtungsversuch im Agrarstreit
EU-Vorschlag stößt auf Kritik

Ungeachtet der Veto-Drohung Frankreichs hat die EU-Kommission einen neuen Vorschlag für die Beteiligung des Streits über die Liberalisierung des Welthandels vorgelegt. Recht gemacht hat sie es damit keiner der Parteien. Sowohl Frankreich als auch die USA zeigten sich unzufrieden.

HB BRÜSSEL. Der Vorschlag sieht deutlich niedrigere Agrar-Importzölle vor. EU-Handelskommissar Peter Mandelson sprach am Freitag in Brüssel von einem substanziellen neuen Angebot, das aber auch für die europäische Landwirtschaft tragbar sei.

Frankreich übte umgehend Kritik. Es gebe Zweifel daran, ob Mandelson sein Mandat nicht überschritten habe, sagte ein Regierungsvertreter. Die Kommission schlug vor, den durchschnittlichen Einfuhrzoll auf Agrarprodukte um 47 Prozent zu senken. Bei den höchsten Zöllen bot sie eine Reduzierung um 60 Prozent an. Fortschritte im Agrarstreit gelten als entscheidend für einen Erfolg der seit Jahren festgefahrenen Gespräche über einen Wegfall der Handelsschranken. Die 148 Mitgliedsländer der Welthandelsorganisation (WTO)...

 
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