Schuldenkrise
Juncker nennt Krisenmanagement „desaströs“

Jean-Claude Juncker kritisiert das Krisenmanagement der europäischen Politik. Die Außenwirkung sei ein Desaster. Die EU gebe kein Beispiel für geordnete Staatsführung ab, schimpft der Eurogruppenchef.

BrüsselDer luxemburgische Ministerpräsident und Chef der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, hat das Management in Europas Schuldenkrise scharf kritisiert. „Die Außenwirkung ist desaströs“, sagte Juncker am Freitag vor einem Treffen der Eurogruppe zur Vorbereitung des EU-Gipfels am Wochenende. „Wir geben hier nicht ein eklatantes Beispiel geordneter Staatsführung.“ Die Finanzminister und Notenbankchefs der Eurozone wollten am Freitag in Brüssel nach Lösungsvorschlägen für die Streitpunkte im Kampf gegen den Schuldenkrise suchen, bevor die Staats- und Regierungschefs am Sonntag zu ihrem Gipfel zusammenkommen.

Tiefe Meinungsverschiedenheiten gibt es insbesondere zwischen den beiden Euro-Schwergewichten Deutschland und Frankreich zur Frage, wie die Schlagkraft des Euro-Rettungsfonds EFSF durch...

 
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