Schottland stimmt gegen Unabhängigkeit
Cameron krempelt Großbritannien um

Die Schotten bleiben Großbritannien treu. Doch das heißt nicht, dass alles bleibt wie es war. Der britische Premierminister Cameron kündigt umfassende Reformen an. Das gesamte Land wird sich verändern.
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EdinburghDie Bevölkerung Schottlands hat sich in einem Referendum mehrheitlich gegen die Unabhängigkeit von Großbritannien ausgesprochen. Nach Auszählung der 32 Wahlbezirke triumphierte das „No“-Lager. 55,3 Prozent der Schotten stimmten gegen die Abspaltung. Dem am Freitag veröffentlichten Endergebnis zufolge kam das Nein-Lager auf mehr als zwei Millionen Stimmen, 1,85 Millionen Stimmen hätten zur Ablehnung gereicht. Die Beteiligung erreichte einen Rekordwert von 84,6 Prozent.

Die Gegner der Unabhängigkeit nahmen das Ergebnis mit Begeisterung auf. Vor vielen Wahlbüros in ganz Schottland brachen die Gegner der Abspaltung bei der Verkündung des Ergebnisses in Jubel aus. Vielerorts enthüllten sie britische Flaggen. In Edinburgh und Glasgow hatten tausende Menschen die Nacht über in Pubs und auf den Straßen ausgeharrt.

Der britische Premierminister David Cameron gratulierte den Schotten zu ihrer mehrheitlichen Ablehnung einer Unabhängigkeit. „Wir haben den festen Willen der Schotten gehört“, sagte Cameron am Freitagmorgen in London. „Das schottische Volk hat gesprochen und das Resultat ist klar.“ Es sei nun Zeit, sich gemeinsam für eine bessere Zukunft zu engagieren. Cameron versprach allen vier Teilen des Vereinigten Königreichs mehr Autonomie. „So wie die Schotten mehr Macht über ihre Angelegenheiten haben werden, so müssen auch die Menschen in England, Wales und Nordirland mehr Mitsprache über ihre Angelegenheiten haben.“

Der schottische Ministerpräsident Alex Salmond räumte die Niederlage ein. „Danke Schottland für 1,6 Millionen Stimmen für die Unabhängigkeit Schottlands“, sagte Salmond vor Anhängern. „Wir wissen jetzt, dass es eine Mehrheit für die „No“-Kampagne geben wird. Ich akzeptiere das Urteil des Volkes, dass es zu diesem Zeitpunkt keine Unabhängigkeit geben soll.“

Die Befürworter der Unabhängigkeit um Ministerpräsident Salmond konnten zwar einige ihrer Hochburgen etwa in Dundee und in Schottlands größter Stadt Glasgow halten. Die Wahlbeteiligung dort war aber nicht groß genug, um die Ergebnisse anderer Regionen auszugleichen.

Im Bezirk Clackmannanshire, auf den abgelegenen Orkney-Inseln, den Shetlandinseln und den Äußeren Hebriden beantworteten die Wähler die Frage „Soll Schottland ein unabhängiges Land sein?“ überwiegend mit Nein. Dabei waren die Gegenden als Hochburgen des „Ja“-Lagers gehandelt worden.

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  • @ Billy Jo

    na das hoffe ich doch mal, dass ich bei Ihnen für Klarheit gesorgt habe. Vielleicht kann man dann beim nächsten Mal zum Thema diskutieren.

    .

  • @ Billy the Kid

    nö, auf Antworten zu Ihren Behauptungen gehen Sie ja gar nich ein. >>Aber warum die Umwege..?<< >>Penner!<<

    .

  • @Billy Jo

    >>ihr Statement ist wohl die Entschleierung Ihres Postes als "Herr So Isses"..?<<

    Oh nein, Sie haben mich ertappt, was hat mich verraten? War es das Reimschema a bb a ? Und Sie selbst, werden Sie von den Russen bezahlt? Darum der Vergleich mit der Ukranie, ja?

    Sehen Sie, mit solchen Reaktionen machen sie sich noch unglaubhafter. Es liegt mir fern Sie als Troll zu bezeichnen aber Sie scheinen keine Reflexionen vorzunehmen und gehen nicht auf das eigentliche Thema, eine sehr fruchtbare Disskussionskultur. Bilderberg and Out.

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