Selbst gebauter Sprengsatz
Bundeswehr-Konvoi in Afghanistan angegriffen

Die Bundeswehr bleibt im Visier von Extremisten: In Afghanistan hat es erneut einen Anschlag auf einen Konvoi der deutschen Truppe gegeben.

HB BERLIN. Durch die Detonation knapp 30 Kilometer nordöstlich von Kundus sei am Sonntag ein Fahrzeug des Typs Dingo leicht beschädigt worden, teilte die Bundeswehr mit. Verletzte gebe es nicht.

Der Anschlag sei vermutlich mit einem selbst gebauten Sprengsatz verübt worden. Die Untersuchungen liefen noch. Der Dingo habe zu einem Konvoi aus sieben Fahrzeugen gehört und nach der Detonation weiterfahren können.

Die Bundeswehr ist derzeit mit rund 3600 Soldaten vor allem im Norden Afghanistans im Einsatz. Die Zahl der Soldaten liegt nach Angaben des Verteidigungsministeriums wegen des derzeit laufenden Truppenaustausches leicht über der Mandatsobergrenze von 3500.

Deutsche Soldaten waren zuletzt häufiger Ziel von Anschlägen in Afghanistan. Im Oktober wurde eine Bundeswehr-Patrouille im Norden des Landes beschossen, wenige Tage darauf schlugen Raketen nahe dem Feldlager in Kundus ein.

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