Selbstmordanschlag
23 Tote bei Attentat auf irakisches Armee-Restaurant

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine irakische Militärkantine sind am Mittwoch mindestens 23 Soldaten getötet worden. 38 Menschen seien verletzt worden, verlautete aus Krankenhäusern.

HB BAGDAD. Wie Augenzeugen berichteten, brachte der Attentäter mitten in der Kantine des „Friedens-Bataillons“ in Chalis, 65 Kilometer nordöstlich von Bagdad, seinen Sprengstoffgürtel zur Explosion.

Zu dem Anschlag bekannte sich angeblich die Terrorgruppe des Jordaniers Abu Mussab al-Sarkawi. In dem Bekennerschreiben, das in einem Islamisten-Internetforum auftauchte, hieß es, der Attentäter habe mindestens 30 Soldaten getötet. Die Echtheit des Schreibens konnte nicht überprüft werden. Zu einem Selbstmordanschlag am Vortag in Kirkuk war zuvor ein Bekennerschreiben der Terrorgruppe Ansar al- Islam aufgetaucht.

Derweil gab Australiens Premierminister John Howard bekannt, dass irakische und amerikanische Soldaten einen vor sechs Wochen im Irak entführten Australier befreit haben. Der 63-jährige Douglas Woods sei wohlauf und werde von einem australischen Kriseninterventionsteam im Irak betreut, sagte er im Parlament in Canberra. In den vergangenen Monaten sind im Irak erst wenige der unzähligen Geiseln durch Militäraktionen befreit worden.

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