Sicherheitslage hat sich verschärft
Diplomaten im Irak angegriffen

In Bagdad sind am Dienstag - nur drei Tage nach der Entführung des ägyptischen Chef-Diplomaten im Irak - die Gesandten der ebenfalls moslemisch-geprägten Länder Bahrain und Pakistan nacheinander beschossen worden. Zur Entführung des Diplomaten bekannte sich unterdessen der von Abu Mussab al-Sarkaui angeführte irakische Arm der Extremisten-Organisation Al-Kaida.

HB BAGDAD. Die Aufständischen im Irak nehmen offenbar zunehmend Diplomaten anderer moslemischer Länder ins Visier. „Sie versuchen, Ländern die Botschaft zu senden, ihre Vertretungen im Irak nicht auszubauen“, sagte ein Sprecher der irakischen Regierung zu den Vorgängen. Derweil bestätigte Russland, dass ein Botschaftskonvoi auf dem Weg zum Flughafen beschossen wurde. In der Nähe der iranischen Vertretung in Bagdad erfasste eine Bombenexplosion ein Fahrzeug privater Sicherheitskräfte.

Pakistan reagierte unmittelbar und versetzte seinen Botschafter, der bei dem Hinterhalt unverletzt blieb, ins benachbarte Jordanien. Die Sicherheitslage im Irak habe sich verschärft, daher werde Mohammed Junis Chan künftig sein Amt vorerst nicht mehr in...

 
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