Sierens Welt
Mit Stöcken und Schilden

PremiumDie Angst vor dem islamistischen Terror geht auch in China um. Peking schützt sich dagegen mit einer ungewöhnlichen Doppelstrategie, meint Frank Sieren.

PekingNach den Terrorattacken von London macht sich auch Peking große Sorgen. Anders als Europa hat China die Brutstätten und die Verstecke der islamistischen Terroristen gleich hinter seiner unübersichtlichen Westgrenze.

Immerhin ist China noch von einem großen Sprengstoffattentat innerhalb seiner Grenzen verschont geblieben. Doch auch Peking ist gegen Messerstecher wehrlos. Erst im Februar kamen bei einem solchen Angriff im Süden der muslimischen Provinz Xinjiang acht Menschen ums Leben. Die Welt nahm kaum Notiz davon.

Peking fährt eine Doppelstrategie, um sich zu schützen: Sie sichern sich gegen ihre Nachbarn ab und versuchen gleichzeitig, sie einzubinden.

Eingebunden wird die Region über die...

 
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