So sieht uns die Welt: Deutschland, der widerwillige Hegemon

So sieht uns die Welt
Deutschland, der widerwillige Hegemon

PremiumIn vielen Staaten wird Deutschland für seine Wirtschaftskraft geschätzt und seine Kanzlerin bewundert. Doch zu Hause drücken Zukunftsängste auf die Stimmung der Bürger. Ein Land im Zustand „grundsätzlicher Gereiztheit“.

DüsseldorfWie ist die Stimmung in Deutschland?“, fragt der britische Historiker Niall Ferguson. Er ist nur einer von vielen, die wissen wollen, wie es derzeit um die deutsche Seele steht. Wer immer in diesen Tagen ins Ausland reist oder Besuch aus dem Ausland bekommt, muss Zeugnis ablegen: über die Flüchtlinge, über Kanzlerin Angela Merkel, über die deutsche Wirtschaft. In den 70 Jahren seit Ende des Zweiten Weltkriegs wird Deutschland jenseits seiner Grenzen mal verdammt, mal bewundert und mal verständnislos beäugt: Aus dem Land der Henker wurde erst das Wirtschaftswunderland, dann der Glücksfall der Wiedervereinigung, dann der „kranke Mann Europas“...

 
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