Sorgen über politisches Vakuum
Japans Ministerpräsident tritt zurück

In Japan ist der politisch angeschlagene Regierungschef Shinzo Abe nach nur einjähriger Amtszeit zurückgetreten. Als Grund für den überraschenden Entschluss nannte er den Streit um die Verlängerung des Afghanistan-Mandats für die japanische Marine. An den Finanzmärkten löste die Nachricht Sorgen über ein politisches Vakuum aus – Aktienmärkte und Yen reagierten prompt.

HB TOKIO. Seinen überraschenden Beschluss begründete der 52-Jährige am Mittwoch mit dem Streit über die Verlängerung des Afghanistan-Mandats für die japanische Marine. Abe hatte bereits vor wenigen Tagen angedeutet, dass er deswegen zurücktreten könne. Die Parlamentsdebatte war für den Nachmittag angesetzt. Zur Überraschung vieler trat Abe aber nun bereits vor der Debatte zurück. An den Finanzmärkten löste die Nachricht Sorgen über ein politisches Vakuum aus: Aktienmärkte und Yen gaben nach.

Abe gilt seit längerem als politisch angeschlagen. Bei der Oberhauswahl im Juli verlor seine Allianz aus Liberal-Demokraten (LDP) und der Partei Neue Komeito die Mehrheit in der zweiten Kammer des...

 
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