Sozialausgaben
IWF fordert Irland zu weiteren Kürzungen auf

Irland erfüllt die Bedingungen des vor zwei Jahren vereinbarten Rettungspakets. Zu diesem Urteil kommt der Internationale Währungsfonds (IWF), der das Land zu weiteren Kürzungen bei den Sozialausgaben auffordert.
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DublinEine Delegation des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat Irland bescheinigt, die Bedingungen für das vor zwei Jahren vereinbarte Rettungspaket zu erfüllen. Gleichzeitig forderte sie das Land aber zu höheren Kürzungen bei den Sozialausgaben auf. Diese seien eine Erklärung dafür, warum die Arbeitslosigkeit in dem Land bei 14,9 Prozent liege - dem höchsten Stand seit 18 Jahren, hieß es am Mittwoch nach einem Treffen mit Vertretern der irischen Regierung.

Unterdessen marschierten in Dublin rund 2.000 Demonstranten, um ihrem Ärger über die Kürzungen der Regierung Luft zu machen. Auf einem Protestbanner wurden Mitglieder der irischen Regierung als Schlangen dargestellt.

Die IWF-Delegation begrüßte am Mittwoch die Bereitschaft der Europäischen Union, die Bedingungen für ein 64 Milliarden Euro schweres Rettungspaket für sechs irische Banken neu zu verhandeln. Die IWF-Vertreter äußerten die Hoffnung auf die Ausarbeitung eines Plans in Zusammenarbeit mit der irischen Zentralbank und der Europäischen Zentralbank (EZB), der von den EU-Finanzministern bei einem Gipfel im Herbst akzeptiert würde.

Die Kreditlinie von Europäischer Union und IWF über 67,5 Milliarden Euro dürfte Ende 2013 auslaufen.

 

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Sozialausgaben: IWF fordert Irland zu weiteren Kürzungen auf"

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  • "Sie lassen sich allerdings das Sozialsystem und die Unterstützung der Familien etwas kosten, und das ist richtig!"
    Sehe ich auch so, ich habe mehr Respekt vor den Iren, als vor den tumben Einlassungen eines IWF. Die haben von Sozialpolitik soviel Ahnung wie ein eine Sofakartoffel, die an Herzverfettung frühzeitig stirbt.
    Der ganze Sozialbereich ist eine Wirtschaftkraft in jedem Land, und zwar im jeweils Eigenen. Da wird genauso Wert geschaffen, wie in anderen Wirtschaftszweigen. Diesen, neben den anderen Zweigen platt zu schießen, hat noch keinen Cent "gespart", im Gegenteil.

  • Die Iren arbeiten länger und mehr als die Bundesbürger. Iren haben die USA als Bauarbeiter aufgebaut, ebenso Drecksarbeiten im gesamten Empire der britischen Krone machen dürfen und machen das auch heute noch.
    Sie lassen sich allerdings das Sozialsystem und die Unterstützung der Familien etwas kosten, und das ist richtig!

  • evtl doch mal mit Arbeit probieren oder so weiterleben, wie bis vor 30 Jahren, wo Irland als das Armenhaus bekannt war.

    Trotzdem, die armen Iren tun mir fast leid, 800 Jahre Terror Besatzung durch die englischen Piraten. Die englischen Freunde sind ja so nett und kümmern sich rührend um alles, was etwas wert ist.

    Die Iren haben jetzt allerdings die Chance, sich vom englischen Piraten System los zu sagen. frage mich echt, warum man in Irland immer noch englisch spricht. Wie man mir sagte, soll das Irisch viele Gemeinsamkeiten mit dem Dt. haben.




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