SPD
Das große Zaudern in der K-Frage

PremiumEigentlich könnte SPD-Chef Sigmar Gabriel als Kanzlerkandidat antreten. Doch sein Schweigen gibt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz nun Raum zur Entfaltung. Ein anderer Name scheint dagegen erstmal aus dem Rennen.

Berlin, BrüsselSie unterscheide nur noch zwischen „K-Fragen“ und „I-Fragen“, gab SPD-Generalsekretärin Katarina Barley am Montag im Willy-Brandt-Haus freimütig zu. Unter ersteres fielen Fragen zu Kanzlerkandidatur und Krisen, unter letzteres Fragen zu Inhalten und Ideen. Tatsächlich interessieren bei der SPD derzeit nur die K-Fragen. Warum legt sich SPD-Chef Sigmar Gabriel nicht fest, dass er zur Bundestagswahl 2017 antritt? Und warum macht ihm EU-Parlamentspräsident Martin Schulz Konkurrenz, aber keiner gibt es offiziell zu?

In der morgendlichen Sitzung der Parteiführung, so berichten Teilnehmer, hätten Gabriel und Schulz gemeinsam darauf gepocht, beim bislang festgelegten Zeitplan für die Kür des SPD-Kanzlerkandidaten zu bleiben....

 
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