Sprengköpfe
Nordkorea lässt Atommuskeln spielen

PremiumDas kommunistische Regime um Machthaber Kim Jong Un behauptet, über Atomsprengköpfe für Langstreckenraketen zu verfügen. Die Großmächte nehmen den wirtschaftlichen Zwerg dabei durchaus ernst.

TokioNordkorea nimmt für sich in Anspruch, was die internationale Staatengemeinschaft dem Iran versagen will: eine Atommacht mit interkontinentalem Bedrohungspotenzial zu sein. Am Mittwoch behauptete die Führung in Pjöngjang, atomare Sprengköpfe so weit verkleinert zu haben, dass sie auf ballistische Langstreckenraketen passen.

Niemand könne Nordkoreas Schritt verhindern, seine Selbstverteidigung mit Atomwaffen zu verstärken, forderte laut der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA ein Sprecher der Nationalen Verteidigungskommission die Vereinten Nationen heraus. Dem isolierten kommunistischen Staat wurde sowohl der Besitz von Atomwaffen wie auch von ballistischen Langstreckenraketen untersagt. Doch Nordkorea trieb die Entwicklung seiner Waffentechnik ungeachtet immer schärferer Sanktionen voran.

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