Staatliche Milliardenspritze an Autoindustrie
Frankreich wehrt sich gegen Protektionismus-Vorwurf

Frankreichs Regierungschef Francois Fillon hat nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso die milliardenhohen Staatskredite an die französische Automobilindustrie gegen den Vorwurf des Protektionismus verteidigt. Zuvor hatten Kanzlerin Merkel und der tschechische EU-Ratspräsident Mirek Topolanek die Hilfen kritisiert.

HB BRÜSSEL. "Es gibt keine Bedingungen in den Vereinbarungen, die in irgendeinem Sinne protektionistischer Natur wären", sagte Fillon am Donnerstag nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso in Brüssel. Der Staat verlange nur, dass die Autofirmen während der Laufzeit der Kredite keine Fabriken in Frankreich schließen sollten. Vorschriften, nicht woanders zu investieren, gebe es nicht.

Die Auflagen der französischen Regierung für die Milliardenkredite an Renault und PSA Peugeot Citroen haben in Europa Furcht vor Protektionismus und einem Subventionswettlauf ausgelöst. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der tschechische EU-Ratspräsident Mirek Topolanek kritisierten den Pariser Plan.

"Wir haben eine sehr ernste Krise, wir...

 
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