Staatsdefizit 2009
EU soll Athen zu Fälschung gedrängt haben

Die Staatsanwaltschaft Athen erhebt den Vorwurf, dass Griechenlands Staatsdefizit 2009 auf Druck der EU zu hoch angesetzt worden sei. Nun soll ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss den Verdacht prüfen.
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AthenEin parlamentarischer Untersuchungsausschuss soll in Athen untersuchen, ob die Zahlen zum griechischen Staatsdefizit 2009 manipuliert worden sind. Dies beschloss das griechische Parlament in der Nacht zum Donnerstag mehrheitlich, laut einer Mitteilung. Damit folgte es einer Einschätzung des für Finanzverbrechen zuständigen Athener Staatsanwaltes Grigoris Peponis: Er hegt den Verdacht, Griechenlands Staatsdefizit sei auf Druck von Politikern Ende 2009 von 12 auf 15,4 Prozent künstlich erhöht worden. Spekulationen zufolge sollte damit der EU entgegengekommen werden.

Peponis hatte Anfang des Jahres eine entsprechende Akte an den höchsten griechischen Gerichtshof übermittelt. Dieser leitete sie dem Parlament in Athen weiter. Der Untersuchungsausschuss muss nun in den nächsten Wochen zu einem Ergebnis kommen. Dann entscheidet das Parlament, ob jemand dafür strafrechtlich verfolgt werden soll.

Der Chef der griechischen Statistikbehörde Elstat, Andreas Georgiou, hatte in den vergangenen Wochen immer wieder erklärt, sie sei unabhängig, bekomme keine Regierungsbefehle und führe auch keine aus. Peponis hatte neben dem Chef der Elstat auch den früheren Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou und den ehemaligen Finanzminister Giorgos Papakonstantinou ins Visier genommen.

Peponis' Vermutungen fundieren griechischen Berichten zufolge auf Aussagen einiger Mitarbeiter der Statistikbehörde. Diese hatten ausgesagt, sie seien unter Druck gesetzt worden, das Defizit höher zu berechnen, als es 2009 wirklich war. Dies jedoch steht im Gegensatz zu wiederholten Feststellungen der EU, die das griechische Defizit auf 15,4 Prozent korrigiert hatte. Eine Elstat-Mitarbeiterin hatte im Sommer 2011 behauptet, die EU habe absichtlich erhöhte Werte gefordert, um das harte Sparprogramm für Griechenland durchzusetzen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Staatsdefizit 2009: EU soll Athen zu Fälschung gedrängt haben "

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  • Die verkommenden Medien und Justiz decken diese kriminellen EU Parasiten und BANKSTER, sitzen gemeinsam im Luxusboot.

    Wenn das Volk den Neuanfang will muss es aktiv werden, ansonsten fressen die Parasiten bis auf den blanken Volksknochen, DAS IST SICHER!!!

  • EU soll Athen zu Fälschung gedrängt haben ---
    --die EU habe absichtlich erhöhte Werte gefordert, um das harte Sparprogramm für Griechenland durchzusetzen.-
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    Möglich ist alles. Dass die EU-Truppe eine korrupte zwielichtige Seilsschaft ist, das ist jedem denkenden Menschen klar geworden.
    Sie treiben ihr Unwesen, unter Vorspielung falscher Tatsachen, man kann nur noch staunen, nur noch wütend werden über so viel Machenschaften -soviel Unsinn, der dort veranstaltet wird. Wird dem nicht Einhalt geboten dann wird die EU zu "Europas Untergang".
    Jeder, der um die Dinge weiß, der aufgrund seiner Position Möglichkeiten hat, dagegen anzugehen, dieses aber nicht tut, der macht sich mitschuldig am End- Ergebnis. Derzeit machen sich viele zum Hehler.
    Ohne Mitarbeit der Medien ist diese verheerende Entwicklung, dieses betrügerische Kartell nicht zu stoppen.
    Manchmal denke ich nur noch: Sehen denn die Verantwortlichen - die Medien - die Bürger nicht, was da produziert und gerade sehr listig installiert wird?
    Wenn wir das alle nicht sehen wollen, dann müssen wir mit den Konsequenzen leben. Dann geschieht uns recht.
    Nochmal: Die Medien haben es in der Hand, was zu tun, Mut zu zeigen und voran zu gehen, den Irrsinn zu stoppen. Mit ihnen steht und fällt alles. Wer geht endlich frontal zur schonungslosen Aufklärung über? Die Lügenberge türmen sich schon in schwindelde Höhen.

  • @rainer 76
    Möglich, dass Griechenland ziemlich unbehelligt durch den zweiten Weltkrieg gekommen wäre, hätte es sich auf die Seite Mussolinis und Italiens gestellt. Es hat eine Allianz mit den Briten vorgezoegen.Die Deutschen griffen erst ein als der italienische Vormarsch ins Stocken geriet. Im übrigen verzögerte der Angriff auf Griechenland den Einsatz in Russland und hat damit nicht unerheblich die Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg mitverursacht.

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