Starrsinn des konservativen Politikers bringt Italiens Premier in Bedrängnis
Buttiglione blamiert Berlusconi

Für Rocco Buttiglione gibt es keinen Weg zurück. Der streng katholische Philosophieprofessor hält an seiner Kandidatur für das Justiz- und Innenressort fest. Damit kommt es in der italienischen Regierung zu einem offenen Konflikt.

ROM. Für Rocco Buttiglione gibt es keinen Weg zurück. Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi hatte in letzter Minute noch versucht, den streng katholischen Philosophieprofessor zu überzeugen, die Kandidatur für das Justiz- und Innenressort in der neuen EU-Kommission zurückzuziehen. Doch er scheiterte, und damit gibt es keine Lösung „all’italiana“, sondern einen offenen Konflikt. „Ich bin gelöst und warte auf die nächsten Schritte von José Barroso“, war der einzige Kommentar, den Buttiglione am Mittwoch zu Protokoll gab.

Außenminister Franco Frattini erklärte am Nachmittag, die Regierung halte an Buttiglione als italienischem Kandidaten für die Kommission fest. Doch in Rom zirkulieren schon die Namen für...

 
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